09
October
2012
|
00:00
Europe/London

Überregionale Investitionen kurbeln europäische Immobilienmärkte an

- Investitionsvielfalt wächst durch beträchtliche Kapitalzuflüsse aus Brasilien und China


Nach Angaben des Immobilienberatungsunternehmen CBRE sind auf dem Gewerbeimmobilienmarkt in Europa zunehmend nicht-europäische Investoren aktiv, wobei in der ersten Jahreshälfte 2012 ein Fünftel des Investitionsvolumens aus Übersee stammte.

Kapitalanleger von außerhalb Europas investierten mehr als 10 Milliarden Euro in europäische Immobilien, wobei das Kapital vor allem aus Nordamerika, dem Nahen Osten und Asien kam. Die erhöhte Investitionstätigkeit aus Staats- und Pensionsfonds trug im ersten Halbjahr 2012 wesentlich zu dieser gestiegenen Zahl bei. Bei der regionalen Betrachtung des Investitionsvolumens zeigte sich eine bemerkenswerte Herkunftsvielfalt. So wurden erstmals erhebliche Investitionen aus Brasilien sowie aus China, Malaysia und Chile registriert.

Nicht-europäische Investoren bevorzugten dabei den Bürosektor. In geografischer Sicht bestand weiterhin ein Nord-Süd-Gefälle. Auf London entfiel die Hälfte des in Europa investierten Kapitals, wobei im ersten Halbjahr 2012 auf nicht-europäische Immobilieninvestoren sieben der zehn größten Transaktionen entfielen. Auch Paris erweist sich als beliebt, wobei allein diese beiden Städte mehr als zwei Drittel der überregionalen Investitionen – gegenüber rund einem Drittel auf dem Höhepunkt des Marktes im Jahr 2007 – ausmachten.

Auch die deutschen Immobilienmärkte sind gemeinsam mit Stockholm weiterhin beliebt und werden im Zusammenhang mit der anhaltenden Krise in der Eurozone als sichere Häfen angesehen. Dies spiegelt den Trend auf dem Immobilienmarkt wider, der sich zunehmend zugunsten Nordeuropas polarisiert. Dementsprechend bleibt die rückläufige Entwicklung auf den südeuropäischen Märkten im Vergleich zum 2. Halbjahr 2011 bestehen – insbesondere in Italien (- 25 %) und Spanien (- 56 %).

Fabian Klein, Head of Investment bei CBRE in Deutschland: „Nordeuropa ist eindeutig eine zunehmend attraktive Region. Nicht-europäische Investoren sind außergewöhnlich aktiv in London und Paris, bevorzugen aber natürlich auch Städte in Deutschland, wie Frankfurt und München, oder in Schweden. Dies ist ein starkes Indiz für die Polarisierung, von der die europäischen und in der Tat weltweiten Immobilienmärkte derzeit geprägt sind."


Weitere Informationen zu CBRE:
CBRE Group, Inc. (NYSE:CBG), das Fortune 500- und S&P 500-Unternehmen mit Hauptsitz in Los Angeles, Kalifornien, ist das – in Bezug auf den Umsatz im Geschäftsjahr 2011 – weltweit größte Dienstleistungsunternehmen auf dem gewerblichen Immobiliensektor. Mit ca. 34.000 Mitarbeitern in mehr als 300 Büros weltweit (exklusive Beteiligungsgesellschaften und Verbundunternehmen) ist CBRE Immobiliendienstleister für Eigentümer, Investoren und Nutzer von gewerblichen Immobilien. Die Dienstleistungsschwerpunkte umfassen die Bereiche Capital Markets, Vermietung, Valuation, Corporate Services, Research, Retail, Investment Management, Property- und Project-Management sowie Building Consultancy. Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg und München. www.cbre.de.


Ansprechpartner:
CBRE GmbH
Fabian Klein
Head of Investment Germany
Capital Markets
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T: +49 (0) 69 17 00 77 – 55
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fabian.klein@cbre.com
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